Menü Schließen

Der Feedback von die Leser

Man glaubt ja gar nicht, wieviel Mühe sich manche Leute machen, um andere zu erfreuen! Da hat sich doch tatsächlich jemand auf meine Stellenanzeige gemeldet, so richtig schön mit Bewerbungsanschreiben und Lebenslauf, liebevoll und witzig geschrieben bis ins letzte Detail. Hat mich wirklich sehr erheitert.
Leider verliefen die Verhandlungen mit Else Besenstab* über die Veröffentlichung der Bewerbung hier an dieser Stelle ergebnislos, die Bedingungen waren unannehmbar. Leider, leider-leider, leider … schade!
Oder überlegstes Dir noch mal? Else? Mhm?

*Name geändert

Peer?

Sag mal, liebe SPD, Du Arbeiterklassenverräterin Du: Die einzige Unperson, die Euch für die Funktion des Kanzlerkandidaten einfällt, ist wirklich ausgerechnet Peer Steinbrück? Ein untotes Wesen mit der Ausstrahlung einer zahnlosen Bulldogge mit Haarausfall und fast schon genauso blaß wie Rudolf Scharping? Meint Ihr das wirklich ernst?
Also ich sage Euch jetzt schon – der Typ wird niemals Kanzler. Woll’n wa wetten?

Telefonanbieter wechseln leicht gemacht

Man kennt es aus Presse, Fernsehen, von Freunden oder eigenen Erfahrungen: Beim Wechseln des Telefonanbieters kam es in der Vergangenheit häufig zu mehrtägigen Unterbrechungen der Versorgung, bei manchen Haushalten sogar wochen- oder monatelang. Mittlerweile gibt es gesetzliche Regelungen, die dafür sorgen sollen, daß man nicht länger als 24 Stunden ohne Anschluß dasteht. Aber auch das hilft nicht immer.
Zwei Rechtsanwälten ist es kürzlich gelungen, unter Androhung von Haft für den Telekom-Geschäftsführer, die Aufschaltung zu beschleunigen. Ein Fall, der Vorbild werden sollte, für Auseinandersetzungen mit säumigen Händlern, renitenten Versicherungen, gierigen Energieversorgern und unbelehrbaren Herstellern von geplant obsoleszenten Produkten.

Auto zum Gehen? Geht gar nicht!

Stellen Sie sich vor, sie wollen zu Saturn, Mediamarkt, Galeria Kaufhof oder auch Kaisers einkaufen gehen, und vor dem Betreten des Geschäftes kassiert erst mal ein Pförtner 9,90 Euro, oder schlimmer noch – 29,00 Euro Mitgliedsgebühr. Wegen der „entstehenden Kosten“ für die Anmeldung. Würden Sie das Geschäft betreten? Wohl kaum!
Ich hätte mich ja auch gern für einen der neuen Carsharing-Anbieter erwärmt. Aber für Car 2 Go, Drive Now, Multicity und wie sie alle heißen, eine Aufnahmegebühr bezahlen? Nein, danke! Das riecht quasi nach Abzocke, denn die Mitarbeiter, welche die Unterlagen prüfen müssen, werden ja ohnehin schon bezahlt, zusätzliche Kosten entstehen da wohl kaum. Und wenn schon – die Blöße würde ich mir als Unternehmen nicht geben und potentiell interessierte Kunden durch eine 29,00 Euro hohe Schranke am Betreten des Geschäftes hindern. So doof muß man erst mal sein!
Das erinnert mich fatal an die ersten Gehversuche der Musikindustrie im Internet: Man mußte einen Monatsbeitrag entrichten und durfte dann für zusätzliche Kosten Musik runterladen. Natürlich floppte das Modell, und die Internetnutzer luden ihre Musik munter weiter aus dem Teil des Internets, wo nie die Sonne hinscheint. Bis Apple kam und den Laden erfolgreich übernahm.

Putzig

Während ich schon befürchtete, daß der letzte Winter aller Zeiten angebrochen ist, scheint sich die Großwetterlage nun doch noch entschlossen zu haben, sich für Deutschland zu erwärmen. Die Temperaturen steigen, es wird heller und die Sonne scheint wieder öfter zu scheinen. Dabei deckt sie mit ihrem analytischen Blick allerdings auch die Versäumnisse der letzten Monate gnadenlos auf: Überall liegt Staub, die Fensterscheiben sind aufgrund der ungewohnten Helligkeit erblindet, im Bad blättert die Farbe von der Decke, die Türschwellen erinnern mich stellenweise daran, daß in den fünfziger Jahren Dunkelbraun der letzte Schrei war, und im Wohnzimmer verliert der Teppich an einer kleinen Stelle leider schon seinen Winterpelz. Zeit für Veränderung:

Ich wohne in einer kleinen Zweizimmerwohnung, die mal wieder auf Vordermann gebracht werden müßte und suche deshalb eine

Reinigungskraft (m/w)

Sie haben einen manischen Putzfimmel im Sinne einer psychiatrischen Zwangserkrankung. Sie ertragen nicht das kleinste Staubkörnchen, kleinteilige Jalousien absolut keimfrei zu reinigen, betrachten Sie als die Berufung Ihres Lebens. Ein von Ihnen auf Hochglanz poliertes Bad erfüllt höchste medizinische Hygienestandards. Der Anblick abblätternder Wandfarbe läßt Sie wie in Trance nach Pinsel und Farbe greifen, wie den Sheriff nach der Flinte. Und von Ihnen geputzte Fenster sehen anschließend aus, als hätten sie gar kein Glas mehr im Rahmen. Sie haben auch keinerlei Probleme damit, daß Ihnen der Wohnungsinhaber während Ihrer Tätigkeit kartoffelchipskauend auf der Couch liegend zuschaut. Ihre hervorstechendsten Eigenschaften sind jedoch Ihre Menschenliebe und Selbstlosigkeit, aufgrund derer sie jegliche Vergütung für Ihre Reinigungstätigkeit zum Wohle der Menschheit kategorisch ablehnen und auf einer Zusammenarbeit auf ehrenamtlicher Basis bestehen.

Wenn Sie sich in der Beschreibung wiedererkennen, freue ich mich über Ihre Bewerbung. Senden Sie diese bitte an sunny.burnett (ät) live.de. Zur noch offenstehenden Bewerbung für Millionäre geht’s übrigens hier lang.

Was sind schon fünf Treppen?

Am Donnerstag kam ein Einschreiben. Aber nicht zu mir. Nur die Nachricht, daß ein Einschreiben kam, lag im Briefkasten. Ich mußte also zum Hauptpostamt fahren und den Brief abholen. Der DHL-Bote hatte anscheinend mal wieder keine Lust, die fünf Treppen bis nach oben zu laufen. Eine andere Ausrede gibt es nicht. Denn ich war zu Hause. Die ganze Zeit! An dem Tag habe ich nämlich auch auf die Lieferung meiner neuen Möbel gewartet.
Die beiden Möbelpacker haben, jeder alleine, einen der beiden, über zwei Meter langen und fast 50 Kilo schweren Massivholzschränke nach oben getragen. Fünf Treppen. Ohne Fahrstuhl! Daran, liebe DHL-Boten, solltet Ihr Euch mal ein Beispiel nehmen!

Traue keiner Statistik …

„Verraten Sie mir Ihre Postleitzahl?“ fragt die Kassiererin bei Saturn. Jedesmal. Und jedesmal bekommt Sie von mir eine andere Antwort.
Also echt – wenn das jeder machen würde!

Eigentlich wollte ich noch ein Video von Günter Grünwald verlinken, in dem er das thematisiert, aber ich finde es leider nicht mehr.

Mit Steinen schmeißen?

Nun hat sie’s amtlich: Auch ein Gericht bestätigt jetzt Silvana Kotz-Mehrin, daß sie abgeschrieben hat. Nachdem Sie ja schon vor zwei Jahren der Universität nicht glauben wollte, frage ich mich nun, wie es jetzt weitergehen wird.
Ach was soll’s, bloß nicht aufgeben! Sie kann ja noch Berufung einlegen. Und wenn das auch nichts bringt, vielleicht mal den Richter mit peinlichen Sexfotos erpressen. Die müßte sie natürlich mit ganzem Körpereinsatz vorher noch „besorgen“. Und wenn das nicht hilft – so ein Gerichtsgebäude hat doch bestimmt ein paar Fenster. Einfach mal mit Steinen schmeißen! Oder Feuer legen! Wobei ich befürchte, das wird nicht gut brennen, bei soviel Kaltschnäuzigkeit. Aber nur keine Sorge – irgendwann geben die bestimmt klein bei.

Alufreie Frische

Nach Auswertung der neuesten Erkenntnisse habe ich in gemütlicher Hektik alle in meinem Besitz befindlichen Kosmetikprodukte nach Aluminiumbestandteilen durchsucht und bei festgestellter Kontamination umgehend „aus dem Programm“ genommen. Erstaunlicherweise waren ausschließlich zwei Nivea-Produkte betroffen, was ich aufgrund des guten Rufes eher nicht erwartet hätte. Nachdem mir der Duft der guten alten Florena-Creme nicht mehr gefiel, wollte ich es eigentlich mal mit Nivea-Creme versuchen, daraus wird nun aber nichts. Und das zweite Produkt war mein zuverlässiger Nivea-Deoroller. Angeblich sollen aluminiumhaltige Deos Brustkrebs auslösen können. Deshalb habe ich es mal mit diesem Deo versucht. Nach anfänglicher Skepsis bin ich nun jedoch wirklich überzeugt, denn das Deo ist auch ohne Aluminium nicht schlechter, als das gewohnte Nivea-Deo. Ich habe mich schon zwei Wochen nicht mehr gewaschen und rieche trotzdem noch nicht. So. Schlimm. Wie … befürchtet.