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Nie wieder Sex!

Endlich! Vorbei die Zeiten, in denen man sich verabreden mußte, beim Durch-die-Gegend-fahren viel kostbare Lebenszeit verlor, Geld für teures Essen ausgab. Und dann die ganzen kleinen Peinlichkeiten, wenn es intim wurde: Will sie/er es auch? Wird es klappen? Mach ich alles richtig?
Das ist nun nicht mehr nötig, dank Funderwear: Unterwäsche mit eingebauten Berührungssensoren, einfach anzusteuern über den Touchscreen des Mobiltelefons, bequem von der Couch aus. Also wenn das keinen Spaß bringt …

Dufte aber doof!

In einer der Ecken des Internets, wo nie die Sonne hinscheint, habe ich einen bemerkenswerten Artikel gefunden, in dem über eine Studie berichtet wird, welche die Eigenschaften von Rosmarin-Duft untersucht hat. Darin heißt es, daß Rosmarin-Öl das Erinnerungsvermögen verbessert. Bestandteile dieses Öls sind sogar im Blut nachweisbar.
Wenn also die natürlichen Duftstoffe des Rosmarin-Öls einen positiven Einfluß auf den Körper haben, gibt es dann möglicherweise auch Düfte, die sich negativ auswirken? Bei meinem Duschgel beispielsweise halte ich das durchaus für möglich. Normalerweise setze ich mich als erstes in die Badewanne, um mir die Füße zu waschen, bevor ich mich dem Rest des edlen Alabaster-Hohlkörpers widme. Oft kann ich mich danach aber nicht mehr erinnern, ob ich die Füße bereits gewaschen habe oder nicht.
Vielleicht sollte ich vorsichtshalber mal das … äh … Dingens … äh, austauschen … wie heißt das gleich noch mal …
Jetzt hab ich doch glatt vergessen, was ich …
Wie heiße ich noch mal?
Kann ich die Frage noch mal sehen?
Hallo?

Horch und Guck!

Liebe SPD, Du Arbeiterklassenverräterin Du, daß ich mich innerhalb einer Woche gleich zweimal mit Dir befassen muß, ist ja an sich schon nicht so schön, besonders in einem Wahljahr. Aber daß Du jetzt, nachdem Du mit Hartz 4 der eigenen armseligen Bevölkerung den Dolch in den Rücken gestoßen hast, schon wieder den eigenen Leuten in den Rücken fällst, verwundert mich schon sehr. Oder vielleicht auch nicht, so kennt man Dich halt. Aber Videoüberwachung bei Demonstrationen? Bei sowas machst Du wirklich mit? Ich meine, es sind ja nun nicht unbedingt die Reichen und Schönen, die für mehr Geld demonstrieren gehen. Nein, das sind wir, die Arbeiterklasse. Deine Klientel! Deine Wähler!! Dein eigen Fleisch und Blut!!!
Also echt jetzt, schäm Dich!
Und nein – Peer wird niemals Bundeskanzler! Bei dem Lebenslauf

Wovon träumen Programmierer eigentlich nachts?

Im letzten Beitrag habe ich das Foto mit den drei Blättern leider mit Überbreite einstellen müssen, damit es noch lesbar ist. Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen hat Blogger-Betreiber Google die Behandlung von Bildern geändert, sodaß es nun nicht mehr möglich ist, ein kleines Bild im Text zu zeigen und mit einem Mausklick darauf eine vergrößerte Version aufzurufen, wovon sich auch jeder überzeugen kann, der das große Bild mal anklickt. Auf die verlinkte Version hat man nun nämlich keinen Einfluß mehr, da sämtliche Manipulationsversuche im Quellcode ignoriert werden.
Hey, Ihr Google-Programmierer-Schlafmützen, ich weiß schon – einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Und daß das Ganze hier kostenlos ist, ist ja auch wunderhübschst, aber deshalb muß es ja nicht unbedingt unpraktisch sein, gelle? Ändert Ihr das bitte wieder, so wie es vorher war?
Bitte-bitte?
Danke!

Der Feedback von dem Sonnenlöwen sein Feedback von die Elli

Elli hat „ja“ gesagt! Obwohl ich „nein“ gesagt habe. Sie hat sich beworben und ich habe abgesagt. Vielleicht hätte ich ja doch lieber …? Man weiß es nicht …
Aber nein, ich brauche niemanden, der mir meine Wohnung putzt. Das kann ich auch selber. Sooo alt bin ich dann doch noch nicht. Aber die Bewerbung war putzig, deswegen möchte ich Euch gern daran teilhaben lassen:

„Sehr geehrter Herr Sonnenlöwe,
hiermit erlaube ich mir Ihnen meine Bewerbungsunterlagen, für Ihre vakante Stelle als Reinigungskraft, zu senden. Über ein zeitnahes Feedback freue ich mich und verbleibe mit sonnigen Grüßen.

Ihre Elli Schrubberstiel“

Das zeigt wohl deutlich, Elli ist ein Mensch mit Humor. Ich mag Menschen mit Humor. Die Welt ist schon voll genug mit langweiligen Erwachsenen.
Dann will ich mal in Ellis eigenem Interesse hoffen, daß das Arbeitsklima bei den Eisbären weiter frostig bleibt! Nicht, daß sie da noch aufwischen muß, bei den derzeitigen Temperaturen.

Der Feedback von die Leser

Man glaubt ja gar nicht, wieviel Mühe sich manche Leute machen, um andere zu erfreuen! Da hat sich doch tatsächlich jemand auf meine Stellenanzeige gemeldet, so richtig schön mit Bewerbungsanschreiben und Lebenslauf, liebevoll und witzig geschrieben bis ins letzte Detail. Hat mich wirklich sehr erheitert.
Leider verliefen die Verhandlungen mit Else Besenstab* über die Veröffentlichung der Bewerbung hier an dieser Stelle ergebnislos, die Bedingungen waren unannehmbar. Leider, leider-leider, leider … schade!
Oder überlegstes Dir noch mal? Else? Mhm?

*Name geändert

Peer?

Sag mal, liebe SPD, Du Arbeiterklassenverräterin Du: Die einzige Unperson, die Euch für die Funktion des Kanzlerkandidaten einfällt, ist wirklich ausgerechnet Peer Steinbrück? Ein untotes Wesen mit der Ausstrahlung einer zahnlosen Bulldogge mit Haarausfall und fast schon genauso blaß wie Rudolf Scharping? Meint Ihr das wirklich ernst?
Also ich sage Euch jetzt schon – der Typ wird niemals Kanzler. Woll’n wa wetten?

Telefonanbieter wechseln leicht gemacht

Man kennt es aus Presse, Fernsehen, von Freunden oder eigenen Erfahrungen: Beim Wechseln des Telefonanbieters kam es in der Vergangenheit häufig zu mehrtägigen Unterbrechungen der Versorgung, bei manchen Haushalten sogar wochen- oder monatelang. Mittlerweile gibt es gesetzliche Regelungen, die dafür sorgen sollen, daß man nicht länger als 24 Stunden ohne Anschluß dasteht. Aber auch das hilft nicht immer.
Zwei Rechtsanwälten ist es kürzlich gelungen, unter Androhung von Haft für den Telekom-Geschäftsführer, die Aufschaltung zu beschleunigen. Ein Fall, der Vorbild werden sollte, für Auseinandersetzungen mit säumigen Händlern, renitenten Versicherungen, gierigen Energieversorgern und unbelehrbaren Herstellern von geplant obsoleszenten Produkten.

Auto zum Gehen? Geht gar nicht!

Stellen Sie sich vor, sie wollen zu Saturn, Mediamarkt, Galeria Kaufhof oder auch Kaisers einkaufen gehen, und vor dem Betreten des Geschäftes kassiert erst mal ein Pförtner 9,90 Euro, oder schlimmer noch – 29,00 Euro Mitgliedsgebühr. Wegen der „entstehenden Kosten“ für die Anmeldung. Würden Sie das Geschäft betreten? Wohl kaum!
Ich hätte mich ja auch gern für einen der neuen Carsharing-Anbieter erwärmt. Aber für Car 2 Go, Drive Now, Multicity und wie sie alle heißen, eine Aufnahmegebühr bezahlen? Nein, danke! Das riecht quasi nach Abzocke, denn die Mitarbeiter, welche die Unterlagen prüfen müssen, werden ja ohnehin schon bezahlt, zusätzliche Kosten entstehen da wohl kaum. Und wenn schon – die Blöße würde ich mir als Unternehmen nicht geben und potentiell interessierte Kunden durch eine 29,00 Euro hohe Schranke am Betreten des Geschäftes hindern. So doof muß man erst mal sein!
Das erinnert mich fatal an die ersten Gehversuche der Musikindustrie im Internet: Man mußte einen Monatsbeitrag entrichten und durfte dann für zusätzliche Kosten Musik runterladen. Natürlich floppte das Modell, und die Internetnutzer luden ihre Musik munter weiter aus dem Teil des Internets, wo nie die Sonne hinscheint. Bis Apple kam und den Laden erfolgreich übernahm.