Ey, hast Du Vorstellungsgespräch? Guckst Du Video, Du Opfer:
Ey, hast Du Vorstellungsgespräch? Guckst Du Video, Du Opfer:
Seit gefühlten 1000 Jahren kommt vor jeder Nachrichtensendung des bekannten Universums die Almased-Werbung mit dem schwabbeligen Köter und der Tussi mit der Bikinifigur. Im tiefsten Winter fuhr sie, nur mit einem Mantel über dem Bikini, zu ihrem Lover, dort angekommen entblößte sie sich – einem Exibitionisten gleich – während der Typ die Türklinke noch in der Hand hatte. Seinem überraschten Gesichtsausdruck nach müssen sie sich wohl lange nicht gesehen haben, vermutlich hatte er ihr ein Ultimatum gestellt: Brauchst gar nicht vorbeizukommen, bevor Du nicht wieder in den Bikini paßt.
Und heute nun rennt sie wieder mit dem Schwabbelköter am Strand entlang, wie schon letztes Jahr, begafft von zwei notgeilen Rettungsschwimmern.
Liebe Almased-Werbefuzzis: Falls Eure Umsätze zurückgehen, trotz massiver Werbung, würde ich vermuten, daß sie zurückgehen, wegen massiver Werbung. Denn es nervt gewaltig! Denkt Euch endlich mal was Neues aus. Es ist nicht mehr zu ertragen!
Und noch eine Entdeckung im Werbefernsehen: Microsoft preist großkotzig seinen Internet Explorer an und verspricht aktives Handeln gegen Tracking und sonstiges Ausspionieren der Internetnutzer. Keine zwei Minuten später berichtet die Nachrichtensendung eines deutschen Senders, dessen Namen hier zu nennen mir zu peinlich ist, daß Microsoft mit der neuen X-Box One über die interne Kamera die Nutzer auspionieren kann, angeblich soll es möglich sein, festzustellen, ob der Nutzer in einer Werbepause aufsteht und sich ein Bier holt und diese Daten auszuwerten. Willkommen im Glashaus!
Ein Wettkampf der intergalaktischen Art: Wer ist der Schnellere?
Hab heute Freunde getroffen, die ich zwanzig Jahre nicht gesehen habe. Das war sehr schön. Dabei hätte ich mich fast nicht getraut, anzuklopfen. Man bekommt erst mal große Augen, weil sich alle so verändert haben, aber nach ein paar Minuten ist alles so wie früher.
Und hier ein Foto von früher:
Viele Grüße an J. aus K. und K. aus L. Von S. aus B.
Kleiner Hinweis für alle Nullchecker: Das Schwarze da über den Gesichtern ist keine Mißbildung. Nein, auch keine freakigen Brillen. Das sind einfach nur schwarze Balken wegen der Amonümitut oder wie das heißt.
Seit 15 Jahren in der Werbung tätig, habe ich ein Adreßbuch mit branchenrelevanten Konnäktschns, das so dick ist, wie das Telefonbuch von Mumbay. Neulich nun blätterte ich ein wenig darin herum, auf der Suche nach Freunden, Verwandten und Bekannten, befreundeten Kumpels von Bekannten, verwandten Bekannten von verkumpelten Freunden, bekannten Verwandten und ein paar weniger bekannten Bekannten, die bei Druckereien, Werbemittel-
herstellern, kunststoffverarbeitenden Betrieben und Forschungszentren der Chemieindustrie arbeiten, da hatte ich plötzlich die glänzende Idee, doch einfach mal bei Google die Wörter „verchromte Buchstaben“ einzugeben. Und siehe da, es gibt nichts, was es nicht gibt!
Manchmal kann das Leben so einfach sein.
Die Zeitschrift TV-Spielfilm schreibt, jedes Jahr sterben 17000 Menschen in deutschen Krankenhäusern an Behandlungsfehlern. Ist das wirklich möglich?
46 Tote pro Tag? Jede Stunde zwei Menschen, die aufgrund von Fehlern ihr Leben verlieren?
Foto: TV-Spielfilm
Hab gerade von einem Freund erfahren, daß ein gemeinsamer Bekannter als Werkstattleiter in der zu mir am nächsten gelegenen VW-Werkstatt tätig ist. Wie geil ist das denn? Da kann ich ja hoffentlich davon ausgehen, daß der mir nicht den ganzen Motor tauscht, wenn eigentlich nur ’ne Sicherung kaputt ist.
Wieder ein Problem weniger …
Die Anwälte der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe heißen mit Nachnamen Heer, Stahl und Sturm. Wirklich, kein Witz! Das Schicksal schlägt manchmal schon recht ulkige Haken.
Für viele Menschen ist der Urlaub die schönste Zeit des Jahres und ein Ereignis, das viel zu schnell vorbeigeht. Wie sich das anfühlt, kann man in dem folgenden Video betrachtet – Dubai im Zeitraffer:
Wenn ich das sehe, ergreifen mich sofort Wehmut und Fernweh und zerschmettern mich auf dem harten Boden der Tatsachen, da möchte ich am liebsten sofort ins nächste Flugzeug steigen und wieder in mein geliebtes Dubai fliegen. Wo bleibt der Scheich, der mich erlöst? Sehnsucht ist unheilbar.
Samstag war’s,
die Sonn‘ schien helle,
langsam und in Windesschnelle
eilte ich nach Burgeswolf und
holte meinen neuen Golf.
Okay, ein großer Dichter wird wohl nicht mehr aus mir, aber angesichts des allgemeinen kulturellen Niveaus geht das hier vielleicht sogar noch als Meisterwerk durch und hat in gewissen, eng umrissenen Kreisen eventuell noch das Zeug zum Kultklassiker.
Ein echtes Meisterwerk hingegen ist Volkswagen mit dem neuen Golf 7 gelungen. Was mit einer fixen Idee begann und in einem nervenzerfetzenden Duell zwischenständelte, gipfelte nun in einem finalen Höhepunkt aus Farbe, Form, Licht und Ästhetik. Oder für die weniger empfindsamen Leser meines Blogs: Die Karre ist einfach affengeil!
Außen Pacific Blue – in der Farbe des Meeres (deshalb rauscht wohl auch das Radio so), und innen einem Sandstrand nicht unähnlich, der perfekte Wagen, um Urlaub zu machen. Aber da die zuletzt erwähnten Leser wohl mehr auf harte Fakten stehen – hier kommen sie: 122 Millionen Pferdestärken, 600-Gänge-Schaltung, Navigationsmultimediaaudiovideotelefonradio mit einer Bildschirmgröße von Einemmeterfuffzig. Autodiebverschrecker, Weißlichtkanone, Light Assist, Lane Assist, Front Assist und Blond Assist auf dem Beischläfer…, äh Verzeihung – Beifahrersitz.
Er fährt und lenkt sich butterweich, alles was sich einstellen läßt habe ich auf Öko, Bio und Tofu gestellt, die Verarbeitung ist makellos. Der Innenraum ist absolut still, kein Klappern, kein Rascheln, nur die Motor- und Fahrgeräusche. Und natürlich die Mucke, abgespielt von einer Speicherkarte. Vor 30 Jahren hätte ich wohl einen Plattenspieler drin gehabt, der nur bei wirklich glatter Fahrbahn akzeptable Ergebnisse geliefert hätte.
Und nachts sieht es aus, wie an einem Strand mit Lagerfeuer:
Da möchte man doch nie wieder aussteigen …
Hier noch ein Video von der Herstellung in Burgeswolf, das Roboterballett ist spektakulär!
Dieser Beitrag wurde gesponsort von Mum (vielen Dank!). Bei meinem lausigen Gehalt hätte ich mir sowas Schönes gar nicht leisten können. Und bevor unsere Regierung noch auf dumme Ideen kommt, leisten wir uns lieber was für das sauer ersparte Geld.