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Make America Trump again

Nach aktuellem Stand scheint Donald Trump die Wahl erneut gewonnen zu haben. Und das linke Lager sollte sich allmählich fragen, warum all die Schmutzkampagnen, die Diffamierungen, die juristischen Verfolgungen keine Wirkung mehr auf die Bürger haben, trotz 24-Stunden-Dauerbeschallung durch nahezu alle Medien. Im Grunde ähneln die Vorgehensweisen denen in Deutschland, wo ein Kartell aus Politik, NGOs, Presse und Medien unablässig versucht, die AfD zu dämonisieren und inzwischen doch immer häufiger scheitert.

Schnauze voll!

Guten Morgen, all Ihr flauschigen kleinen Spaßhasen! Hab Ihr schon fleißig Eure Uhren um fünf Stunden vorgestellt? Heute ist wieder Zeitumstellung, und da die westliche Wirtschaft etwas schwächelt, will die EU nun keine kleinen Brötchen mehr backen und mit ganz großen Schritten vorauseilen. Daher neuerdings fünf Stunden, statt nur einer.
     Nächstes Jahr soll diese Regel sogar noch mal erweitert werden. Dann werden die Uhren täglich von acht Uhr abends auf acht Uhr früh vorgestellt, damit die lästige, unproduktive Nachtruhe endlich eliminiert wird. Ob auch die Gehälter verdoppelt werden, ist in Führungskreisen noch umstritten.

Aufwärts = abwärts?

Seit Jahren schon beobachte ich den Goldpreis. Als ein Hundert-Gramm-Barren die 4000-Euro-Grenze überwand, staunte ich zum ersten Mal und empfahl Freunden, die Geld anlegen wollten, lieber Gold zu kaufen, weil die Zinsen für irgendwelche Wertpapiere deutlich unter der Inflationsrate lagen, man verliert also Geld, statt es zu vermehren. Als der Preis über 5000 Euro stieg, riet ich Freunden, die noch Geld übrig hatten, davon ab, Gold zu kaufen und lieber zu warten. Zu teuer, dachte ich damals, ohne wirklich Ahnung von Finanzthemen zu haben.
     Offenbar hatte ich mich geirrt. Irgendwann überstiegt der Barren die 6000er-Grenze, flatterte ein wenig rauf und runter, und ich begann, mir Sorgen zu machen. Doch seit etwa Juli 2024, also in den letzten vier Monaten, ist die Kurve steil nach oben gegangen. Vorgestern, am Mittwoch, hat der Preis erstmals die 8000-Euro-Grenze überschritten. Heute kostet der 100-Gramm-Barren bereits 150 Euro mehr. Bedeutet dieser Aufwärtstrend, dass es mit der Wirtschaft immer schneller abwärts geht? Die aktuelle Preisdynamik ist wirklich furchteinflößend, man kann nur hoffen, dass dies nicht der Vorbote einer gewaltigen Inflation ist, die in den letzten Monaten eigentlich wieder etwa nachgelassen hatte.
     Andererseits wäre es an der Zeit, den ungeliebten Euro und das weltweite, goldentkoppelte Gelddruck-System endlich crashen zu sehen. Beides barg konstruktionsbedingt den eigenen Untergang bereits von Anfang an in sich.

Vollkommen entrückt

Welch süße Gefühle ein Mensch gefühlt haben, welch tausend Tode er gestorben sein muss, um solche Zeilen dichten, solch eine Melodie komponieren zu können:

Es glitzerten die Sterne,
und Duft entquoll der Erde,
als knarrte die Pforte des Gartens
und Schritte eilten über den Sand.
Sie kam herein voll Wohlgeruch
und sank mir in die Arme.

Oh, süße Küsse, hingeseufztes Kosen,
da über der Schönheit ich bebend die Schleier löste.
Hinfort entschwand auf ewig meiner Liebe Traum.
Die Stunde flog dahin, trostlos nun muss ich sterben!
Nie hab das Leben ich mehr geliebt!

Mehr als man erwartet

Chefchen hat gestern mal wieder einen ausgegeben, diesmal aber nur in kleiner Runde, also ich, er und seine Frau. Zu essen gab’s Ente, was an sich noch nicht der Rede wert ist. Diesmal jedoch schon, denn der Küchenchef hat sich als Dekoration etwas ganz Besonderes ausgedacht:

Neu im Kino: The Substance

61 Jahre alt ist Demi Moore inzwischen, die amerikanische Schauspielerin, die nicht nur mit beeindruckender Schauspielkunst, skandalträchtigen Rollen und illustrem Privatleben auf sich aufmerksam machte, sondern auch durch angebliche Schönheits-OPs, von denen niemand so genau weiß, ob es sie überhaupt gab oder nicht. Genau das, diese Sucht nach jugendlichem Aussehen, ist nun Hauptthema des Films „The Substance“, in welchem sie die Hauptrolle spielt:
     Eine alternde Frau, erfolgreich mit einer Fitness-Sendung im Fernsehen, wird vom Studioboss von heute auf morgen abserviert, weil er was Junges, Frisches sehen und senden will. Sie sucht nach einem Ausweg und findet ihn in einem zwielichtigen Angebot: Einer genetischen Verjüngung. Nach der Erstbehandlung entsteigt ihrem Körper eine jüngere Version ihrer selbst, sie gebiert quasi einen Klon. Mit diesem Klon muss sie sich fortan das Leben teilen, eine Woche darf sie ihr Leben leben, während der Klon komatös zu Hause liegt und eine Woche umgekehrt. Nach exakt sieben Tagen müssen sie ihr Blut per Infusion tauschen, und wehe, der Rhythmus wird nicht eingehalten, dann gerät die Sache aus dem Gleichgewicht und wird richtig übel! Genmanipulation und menschliche Dummheit, was soll schon schiefgehen?
     Natürlich geht es schief, und natürlich wird es übel, sehr übel, denn der junge Klon, berauscht von neuem Ruhm und dem Begehren eines hormonell gesteuerten Twens, denkt gar nicht daran, sich an irgendwelche Pläne zu halten.
     Auf einer Liste der zehn krassesten, verstörendsten Filme, die ich je gesehen habe, erreicht dieser Film locker die Top 3. Sowohl das Thema als auch die künstlerische und technische Umsetzung sind einzigartig, und zwar in mehrerlei Hinsicht. So ist es für den Zuschauer schon sehr fordernd und schmerzhaft, Menschen in wahnhafter Sucht nach Schönheit dabei zuzusehen, wie sie sich Spritzen setzen, selbst Blut abnehmen oder aufgerissene Körper wieder zusammennähen. Der Horror kann überraschend vielerlei Gestalt annehmen, empfindliche Personen sollten daher lieber auf den Film verzichten.
     Dabei hat Kameramann Benjamin Kračun wirklich beeindruckende, irrsinnige Bilder erschaffen, die sich beispielsweise in der überhöhten Garstigkeit des widerlichen Studiobosses, dargestellt von Dennis Quaid, manifestieren. Demi Moore verdient eine Menge Respekt, wenn sie Gesicht und nackten Körper dem Kinopublikum ungeschönt und ungeschminkt offenbart, wie nie zuvor. Aber auch Sarah Margaret Qualley zeigt mit der Darstellung des jüngeren Klons, der eitel und selbstverliebt die Regeln bricht und damit die Katastrophe auslöst, ihr ganzes Können.
     Nebenbei sehe ich – berechtigt oder unberechtigt – in dem Film eine Parabel auf die genmanipulierenden Corona-Impfungen, welche nicht ausreichend getestet unter die Massen gebracht wurden und dort nun ihr verheerendes Werk verrichten. Genmanipulation und menschliche Dummheit, was soll schon schiefgehen?

Wo spielt die Musik?

Bekanntlich prallen im Internet, wo jeder seinen Senf dazugeben kann, die verschiedenen Weltbilder besonders heftig aufeinander. Im Hifi-Forum zum Beispiel kämpfen Gold- und Holzohren verbittert um die einzig reine Wahrheit.
     Goldohren sind jene, denen kein esoterisches Gimmick zu teuer ist, um auch das letzte Quentchen Perfektion aus sündhaft teuren Klangerzeugern zu kitzeln. Da wird schon mal zum Filzstift gegriffen, um den Rand von Audio-CDs grün anzumalen. Holzohren hingegen verweisen dogmatisch auf die Physik und lehnen jegliche Schlangenöl-Klangverbesserungs-Produkte ab.

Ich hingegen bilde mir ein, noch ganz gut hören zu können. Kürzlich erwarb ich ein Vinyl-Doppelalbum von ABBA, weil ich nach meinem Umzug endlich wieder Lust verspürte, meine gute alte Stereoanlage intensiver zu nutzen, und erwischte prompt zwei vollkommen abgeranzte Platten, deren Knistern und Knacken für Feingeister wie mich kaum noch erträglich war, weshalb ich sie kurzerhand zurückschickte.

Heftig und kontrovers diskutiert wird im Hifi-Forum auch, ob unterschiedliche Anschlusskabel einen Einfluss auf den Klang haben. Nach meinem Umzug von Berlin nach Dingenskirchen konnte ich jedenfalls feststellen, dass meine Anlage hier nun viel besser klingt. Der Grund dafür: Überlandleitungen! Die freihängenden Stromtrassen können freier schwingen und sind die ganze Zeit an der frischen Luft, daher wirkt das Klangbild auch viel … luftiger. In Berlin wird der Strom hingegen in Erdleitungen übertragen, welche oft direkt neben Abwasserrohren verlegt sind. Kein Wunder also, dass Musik dementsprechend … beschissen klingt.