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OBI Easy Weiß – klecker, klecker, klump

Heute zur Abwechslung mal eine Produktrezension, denn weder bei OBI selbst noch bei Amazon kann man dieses Machwerk anständig bewerten.
     Die oben benannte Flüssigkeit, ich nenne sie mal ersatzweise so, bis mir was Passenderes einfällt, denn als Farbe kann man diesen Artikel nun wirklich nicht bezeichnen.
     Diese Flüssigkeit also ist das Übelste zum an die Wand schmieren gedachte Produkt, dass mir jemals auf die Rolle kam. Der Albtraum jedes anständigen Heimwerkers. Warum sie ausgerechnet das Wort „Easy“ im Namen führt, ist mir ein Rätsel. Vielleicht weil man beim Einsatz ganz leicht aus der Haut fährt? Oder weil es für OBI leicht verdientes Geld ist, wenn der Kunde nach Anwendung noch einmal wiederkommen und eine anständige Farbe kaufen muss?
     Es wäre übertrieben und an üble Nachrede grenzende Despektierlichkeit zu behaupten, dass auf dem Weg vom Eimer bis zur Wand jegliche Farbersatzflüssigkeit die Malerrolle bereits wieder komplett verlassen hat und man quasi mit trockene Rolle am Ziel eintrifft. Nicht übertrieben hingegen ist die Feststellung, dass die … also gut, nennen wir es der Einfachheit halber „Farbe“. Dass also diese Farbe kleckert und tropft wie Sau. Es ist absolut unmöglich, den Weg zur Wand ohne Kollateralschäden zurückzulegen. Wer also seinen Teppich liebt, sollte ihn besser gut schützen. Erfrischend auch die kühlenden Tröpfchen, die bei Anwendung über Kopf auf Gesicht und Körper herniedersprühen.
     Richtig übel aber sind die Klümpchen! Je mehr sich die Farbe im Eimer dem Ende neigt, desto häufiger wundert man sich über an Wand und Decke zurückbleibende kleine und große Farbklümpchen, die sich in der schlecht durchmischten Farbe befinden und sich auch nicht mit einem elektrischen Rührgerät auflösen lassen. Bei nahezu jedem Rollenstrich muss man irgendwelche Klümpchen von der Tapete klauben.
     Das Schlimmste jedoch ist das ungleichmäßige Endergebnis. Beim Anblick der fleckigen Decke reift leider viel zu spät (denn man muss erst mal warten, bis die Farbe trocken ist) die Erkenntnis, dass man wieder mal am falschen Ende gespart und viel Geld, vor allem aber Zeit verloren hat. Zwei Zimmer, die nun noch einmal gestrichen werden müssen. Ein ganzer verlorener Urlaubstag. Danke dafür, OBI!

Die Sprengung des WTC 7

Die University of Alaska Fairbanks hat in einer mehrjährigen Untersuchung festgestellt, dass das beim Anschlag auf das World Trade Center im Jahr 2001 ebenfalls kollabierte WTC 7 nur durch eine Sprengung hätte zerstört werden können. Das Ganze gibt es auch als PDF-Datei zum Nachlesen.
     Merkwürdig, dass Tagesschau und Heute-Sendung noch gar nichts darüber vermeldet haben. Ist bestimmt nur wieder so ein unwichtiger Einzelfall.

Sei schlau, wähl blau?

Bei all dem Nazibashing und Rechtspopulistengekreische – eines muss man der AfD lassen: Sie bringt mächtig Stimmung in die Bude. Sowohl die sozialistischen Einheitsparteien als auch die Medienverdreher, äh … -vertreter rudern ein wenig kopf- und hilflos herum, angesichts ihrer festgefahrenen Weltbilder.

Voll aggro, die Viecher!

Als ich mitten dabei war, meinen Führerschein zu machen, da zeigte mir mein Lieblingsfahrlehrer Rally bei der obligatorischen Überlandfahrt eine nette kleine Fischräucherei am Werbellinsee, wo man für wenig Geld viel frischen Fisch essen kann. Am Sonntag war ich mal wieder da, um zu baden und zu essen, und da es furchtbar heiß war, genehmigte ich mir ausnahmsweise mal eine Cola.
     Zwar behaupten die Medien, dass dieses Jahr weniger Wespen unterwegs sind also sonst, dafür sind sie aber deutlich agressiver, weshalb ich auf Nummer sicher ging und zwischen den Schlückchen den Deckel immer wieder auf die Colaflasche schraubte.
     Doch leider nützte das diesmal nichts. Kaum war die Flasche halb geleert und zugeschraubt, kam doch plötzlich so eine voll aggro aufgeplusterte Kampflesbe … äh Kampfwespe, schraubte den verdammten Deckel wieder ab und kippte sich dreist die restliche Cola hinter die Beißwerkzeuge.
     Nächstes Mal nehm ich Insektenspray mit! Mistviech, verdammtes!

Ein Volk, ein Reich, ein Führer!

Ein Brandenburg! Als ich meine 83-jährige Mutter auf die Wahlplakate der SPD hinwies und fragte, ob diese sie an etwas erinnern, kam es wie aus der Pistole geschossen: „Ein Volk, ein Reich, ein Führer!“ So hatte man es ihr noch in der Schule eingetrichtert.
     Es gibt aber noch etwas, was mich bei der SPD derzeit an die Nazis erinnert: Sie kämpft ums Überleben. Bekanntlich schickten die Nazis im finalen Aufbäumen noch die letzten Krüppel und Bekloppten, Alten und Kranken in den Endkampf. So auch die SPD: Pöbel-Ralle, ein bizarres Wesen mit dem Charisma einer Bulldogge mit Zahnersatz, und der sterbende Schwan, eine Frau im biblischen Alter von 176 Jahren, die praktisch schon so alt ist, dass sie Hitler noch persönlich hätte die Hand schütteln können, sollen nun den Endsieg bringen.
     Die beiden also, das letzte Aufgebot der SPD.
     Da hab ich ja was Schönes angerichtet!

Liebes Mutti von das neunjährige Mädchen, was da wo in dem Knabenchor singen wollte

Das hätteste Dir eigentlich auch denken können, dass die Richter das ablehnen werden! Mit einem kleinen bisschen Widerhall in der hohl scheppernden Glocke hätte Dir klar sein müssen, dass Deine Tochter, so sie denn aus einer Posaune herausposaunen tät, auch nicht in einem Trompetenquintett mitquietschen dürfte. Oder mit einer Oboe in einem Streicherzirkus. Oder mit einer Kirchenorgel in einer Rockband. Es handelt sich nämlich um unterschiedliche Instrumente.
     Und genauso ist das auch mit Stimmen. Sie werden beim Singen eingesetzt wie Instrumente. Es gibt unterschiedliche Tonlagen, und zwischen Mädchens und Jungens sind die Tonlagen halt auch verschieden. So wie zwischen einem Erwachsenen- und einem Kinderchor.
     Wenn Deine Kleine es also mit einem Knabenchor aufnehmen möchte, muss sie sich erst mal ein paar Eier wachsen lassen.
     Jetzt verstanden?
     Na fein!

     Mit freundlichstem Getöse
     Sunleier Sonnigtröt

Ein kleines Leckerli

Man soll ja bekanntlich nicht immer nur meckern. Man soll auch mal loben. Also lobe ich heute mal. Und zwar das italienische Restaurant L’Oasi in Oranienburg, gleich links neben dem Schloss.
     Schon im letzten Jahr ist mir diese Gastronomie positiv aufgefallen, als ich nämlich im Frühjahr, weit vor der Sommersaison, dort auftauchte und ein Eis haben wollte. Sie waren darauf natürlich nicht vorbereitet, das Eis war noch gut verpackt im Tiefkühler verstaut, aber trotzdem zeigten sich die netten Herren außerordentlich gastfreundlich, indem sie sagten – kein Problem, es dauere nur etwas länger als üblich, um dann ins Lager zu spurten und mir eine blaue Schale mit leckerem Eis zu füllen. Ohne Aufpreis oder Herumgemaule, wegen des unerwarteten Aufwandes. Einfach so.
     Letzen Sonntag dann erinnerte ich mich auf der Rückfahrt von Ganzweitweg über Oranienburg an das Restaurant, als abends mein Magen anfing zu knurren, also machte ich dort Zwischenstation und wurde nicht enttäuscht.
     Schon beim Betreten fiel mir die angenehme, aber für meinen Geschmack einen Hauch zu laute Musik im Hintergrund auf, doch ich hatte mich kaum gesetzt, schon wurde sie leiser gedreht, ohne dass ich danach fragen musste. Musik, die den Namen auch verdient, so leise, dass man sie wirklich als Hintergrundmusik bezeichnen kann, denn diese hat einzig und allein die Aufgabe, die Stille zu übertönen und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.
     Die ausnahmslos italienisch sprechenden Kellner kümmerten sich mit exzellenten Manieren sehr freundlich und aufmerksam um die Gäste. Weiße Tischdecken, ein angenehmes Ambiente sowie die akzeptable Preise rundeten den guten Eindruck vollkommen ab.
     Nicht zu vergessen – die Qualität des Essens war natürlich hervorragend, im Gegensatz zu meinen Erfahrungen in den Emiraten, Anfang des Jahres.

Taaazaaan … ist wiedadaaa …

Ich weiß bis heute nicht, wie Johnny Weissmüller damals den Tarzanschrei hinbekommen hat. Seit Stunden stehe ich auf meinem Balkon und versuche, ihn nachzuäffen. Aber irgendwie will es mir einfach nicht gelingen, der Schrei klingt total anders.
     Meine Nachbarn wissen anscheinend auch nicht, wie es geht. Sie schauen nur traurig zu mir rüber und schütteln den Kopf.
     Moment mal! Es klingelt gerade. Ein Mann im weißen Kittel möchte mich anscheinend sprechen. Vielleicht hat er ja irgendeine verrückte Idee.
     Bin gleich wieder da …

Der Gipfel der Blödheit

Die Straßenbahn kommt. Sie hält. Die Tür befindet sich auf den Millimetern genau vor dem blondbezopften Smombie. Aber anstatt erst mal einzusteigen, tippt Blondie munter weiter auf dem Handy herum und blockiert so den Zugang der anderen Fahrgäste.
     Da soll noch mal jemand behaupten, Mobilfunkstrahlung sei nicht schädlich fürs Gehirn!