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Gammelstrom vom Stromgammler

Hey, Eprimo!

Ich habe soeben ein Schreiben erhalten, in dem Ihr auf die Umstellung meines Kontos auf Ökostrom hinweist.
     Ich will aber nicht diesen schimmlig-muffigen, nach Kuhscheiße stinkenden Ökostrom! Ich will richtigen Strom! Sauberen, blitzblanken, lieblich duftenden Atomstrom! Von der Sorte, wo die Leitungen und Steckdosen vor Freude anfangen, im Dunkeln von selber zu leuchten. Und das Ganze zum SuperGAU … äh, Verzeihung, zum Superpreis!
     Stellt das gefälligst wieder um!
     Sofort!

Mit oder ohne Grüße
Sunlion, der Erleuchtete

Wie die EU sich Stückchen für Stückchen immer unbeliebter macht

Passend zur aktuellen, nervigen Cookie-Hinweis-Schwemme, die mit der neuen europäischen Daten­schutz­grund­verordnung über uns hereingebrochen ist, gibt es für Firefox jetzt ein Browser**-Plugin*, das all diese Hinweise wieder wie von Zauberhand verschwinden lässt: „I don’t care about cookies“. Erhältlich übrigens auch für andere Browser. Ein nützlicher Beitrag aus dem EU-Mitgliedsland Kroatien.
     Und ich hatte schon gedacht, daran wäre bestimmt wieder dieser Putin schuld …

     * Plugin: Kleine mehr oder weniger nützliche Zusätze, die einen Browser erst zu einem leistungsstarken Werkzeug machen
     ** Browser: Um Himmels Willen, Mann, wie hast Du es nur bis hierher ins Internet geschafft?

Das große, tiefe Gedächtnisloch

Sagt mal, britische Regierung und westliche Medien,

das ist jetzt aber schon irgendwie ulkig, oder? Dass zwei Personen, die einem der gefährlichsten Gifte ausgesetzt waren, einfach so überleben? Denn immerhin handelt es sich bei dem ehemals in Russland entwickelten Novichok um ein Nervengift, das bis zu achtmal tödlicher ist, als das berüchtigte amerikanische VX, bei dem ein Liter bereits ausreicht, um eine Million Menschen umzubringen. Es heißt, Novichok tötet in nur wenigen Minuten, und die Wirkung würde erst verzögert eintreten, wenn es für Gegenmaßnahmen bereits viel zu spät ist.
     Schon erstaunlich, was manche Leute so für Glück haben! Da werden die beiden Skripals also vergiftet, mit einem Gift, bei dem der Hautkontakt mit der Menge eines Salzkorns bereits tödlich ist. Und dann siechen die so vor sich hin, werden bereits ohnmächtig auf einer Parkbank gefunden, der hervorragend ausgebildete, perfekt ausgestattete und hochmotivierte Rettungsdienst trifft mutmaßlich innerhalb von Sekunden ein (etwas anderes ist undenkbar, wegen der kurzen Zeit bis zum Exitus), die Rettungsfachkraft erkennt wegen der optionalen Weiterbildung zum Thema „Militärische Kampfstoffe – Segen und Glück für die Menschheit“ sofort das Problem, hat natürlich alle notwendigen Medikamente zufällig mit dabei und leitet augenblicklich Gegenmaßnahmen ein.
     Oder?
     Klingt irgendwie … unglaubwürdig?
     Na, keine Sorge! Vielleicht versenken wir diesen peinlichen Vorfall doch besser in einem Gedächtnisloch.

Wie schnöde Mathematik Illusionen zum Wanken bringt

In Berlin trafen heute zwei unversöhnliche politische Lager aufeinander: Linke, Gewerkschaften, Grüne und alle anderen Lemminge dieses Spektrums demonstrierten gegen die AfD, welche hingegen gegen das demonstrierte, gegen das sie schon immer demonstrierte. Die Teilnehmerzahlen lagen inoffiziell bei 70.000 Lemmingen gegen 8000 Populistinnen und Populisten. Die dazwischen als Prügelknabe dienende Polizei bezifferte die Teilnehmerzahlen hingegen nüchtern mit 25.000 gegen 5000.
     In den diversen Vorabendsendungen der dritten Programme sowie den offiziellen Propagandaschleudern von ARD und ZDF jubelten die Gegendemonstranten fröhlich in die Kameras und freuten sich sowohl über den „tollen Erfolg“ als auch die hohen Teilnehmerzahlen im Kampf gegen das Böse.
      Aber haben Sie wirklich Grund zum Jubeln? Die Mathematik wird es uns sogleich zeigen! Nehmen wir einfach die offiziellen Zahlen zu Hilfe: 25.000 … äh …
     Die Begriffe „Linke“ und „Rechte“ gefallen mir irgendwie nicht so richtig, stammen sie doch noch aus der Weimarer Republik und verorteten die entsprechenden Parteien entweder links oder rechts im Plenarsaal sitzend. Und wie damals versuchen die Parteien die Probleme der Menschheit heute noch immer mit den Lösungen von damals zu bekämpfen, nur funktioniert das nicht so richtig, denn die heutigen Probleme sind nicht dieselben, sie sind viel komplexer und verlangen nach neuen Ansätzen. Also bezeichnen wir die Teilnehmer der Demonstration vielleicht besser als … äh … Farben sind auch eher ungünstig …
     Nennen wir sie doch einfach Socken und Strümpfe! Da demonstrieren also auf der einen Seite 5000 Strümpfe, und aus Frust darüber treten 25.000 Socken zum Protest an. Und nun wird es mathematisch:
     5000 plus 25.000 sind insgesamt 30.000 Teilnehmer. Diese stehen für 100 Prozent. Um auszurechnen, wieviel Prozent davon Socken und Strümpfe waren, benötigen wir die Prozentrechnung, eine öde simple Sache aus der fünften Klasse. Oder der vierten. Vielleicht auch aus der sechsten: 30.000 verhält sich zu 100 Prozent, sowie 25.000 zu X. Dann einfach über Kreuz rechnen – 100 mal 25.000 geteilt durch 30.000. Macht unterm Strich 83 Prozent. Und 100 minus 83 ergibt 17.
     Es waren also 83 Prozent Socken und 17 Prozent Strümpfe anwesend. Nun werfen wir noch einen Blick auf die letzten Wahlergebnisse: Bei der Bundestagwahl 2017 erzielten die Strümpfe einen Wert von 12,6 Prozent. Bei den Berliner Landtagswahlen 2016 waren es sogar 14 Prozent. Und nun kann man sich aussuchen, ob man die Landtags- oder lieber die Bundestagsergebnisse als Vergleich zugrundelegen möchte, denn sowohl Strümpfe als auch Socken haben ihre Fans ja bundesweit zusammengeklöppelt: Die Strümpfe haben 3 bis 4 Prozent zugelegt!
     Und, liebe Socken? Was hatte ich weiter oben angekündigt? Kein Grund zum Jubeln!

Wie Feuer und Wasser

Wer von Mozillas Launenhaftigkeit bezüglich der Firefox-Entwicklung mit seinen ständigen Updates, unerwünschten Neuheiten, nicht mehr funktionierenden Add-ons, der weggefallenen Unterstützung älterer Betriebssysteme und nervigen Update-Meldungen trotz weggefallener Unterstützung des verwendeten älteren Betriebssystems genauso genervt ist wie ich, dem empfehle ich Waterfox. Dasselbe wie Firefox. Nur in Blau. Und ohne den ganzen Quatsch.
     Viel Spaß beim Surfen!
     Ach halt, eins noch, damit Ihr nicht extra suchen müsst: Hier ein paar Tunigtipps, die ich mir in letzter Zeit so zusammengesucht habe. Die funktionieren natürlich alle über about:config. Wenn Ihr nicht wisst, was das ist, dann googelt einfach mal oder lasst die Finger davon.

– Nervigen Update-Hinweis deaktivieren: extensions.shield-recipe-client.enabled. -> umstellen auf false.

– Push-Benachrichtigungen von Webseiten komplett abschalten: dom.push.enabled -> disabled und dom.webnotifications.enabled -> false

– „Diese Verbindung ist nicht verschlüsselt …“ deaktivieren: security.insecure_field_warning.contextual.enabled -> false

     Diese Angaben sind wie immer ohne Gewähr.
     Was? Kein Gewehr? So’n Mist!

Mietfahrräder in Berlin

Schon jetzt stören die wenigen, überall im Weg herumstehenden, „umweltfreundlichen“ Mieträder von überwiegend chinesischen Anbietern. Und die Politik diskutiert bereits über die möglichen Folgen.
     Das ist auch dringend notwendig! Denn wie das Ganze enden kann, zeigen die wahrhaft apokalyptischen Bilder aus China. Die orangefarbenen Räder des hier bereits bekannten Anbieters Mobike sind dort auch zu sehen.

Wichtiger Hinweis zur Feier des Tages

Heute bitte nicht vergessen, Jungs: Vatertag ist nicht nur dazu gedacht, um besoffen auf Kremsern durch die Landschaft zu marodieren! Es ist auch ein heiliger christlicher Feiertag! Zu Pimmelfahrt gibt der Papst allen katholischen Männern einen Freistoß im Nagelstudio aus.

Nachtrag: Sunlion Sonniglöw‘ distanziert sich energisch von obenstehenden Zeilen! Mein Bloggerkonto wurde gehackt! Ich würde doch niemals derart unflätige Witze reißen und gegebenenfalls religiöse Gefühle verletzen. Übrigens, kennt Ihr den schon…?

Hartz-4-Sanktionen verfassungwidrig

Liebe Hartz-4-Empfänger!

Nur keine Panik! Das dumme Geschwafel gewissenloser CDU-Politiker, Hartz-4-Empfängern die finanzielle Unterstützung zu streichen, ist auch diesmal wieder, wie so oft, nicht mehr als heiße Luft von asozialen, profilierungssüchtigen Politschmarozern, die absolut keine Ahnung haben. Das Bundesverfassungsgericht hat nämlich bereits 2010 entschieden, dass Kürzungen des Arbeitslosengeldes 2 verfassungswidrig sind und diese Praxis daher verboten. Alles nachzulesen entweder im Original auf der Webseite des Verfassungsgerichtes oder kommentiert unter diesem Link.

Ihr Giftspritzen, ihr!

Amis, Briten, Franzosen!

     Die Anrede „Liebe …“ lass ich heute mal weg. Ich wollte auch nur kurz darauf hinweisen, dass es keine so schlaue Idee ist, angebliche Chemiewaffenfabriken zu bombardieren, um die Bevölkerung zukünftig vor Chemiewaffen zu schützen, weil nämlich durch das Bombardement giftige Substanzen freigesetzt werden können, welche dann unkontrolliert durch die Umgebung marodieren und alles töten, was ’ne Nase hat. In solchen Momenten frage ich mich wirklich, ob bei Euch noch alle Schrauben richtig festgezogen sind.

     Sunlion (ohne „Grüße“ und „Euer“)

     PS: Briten! (wieder ohne „Liebe“). Wofür steht eigentlich das Kürzel BZ?