… äh … ähhh … ääähhh … oumpf!!!
Da gibt’s doch jetzt so ’nen Roboter, der löst den Zauberwürfel schneller als ich, nämlich in 3,25 Sekunden. Ich schaffe das locker in vier, fünf … ähh … Tagen. Oder so.

Da haben die Bewohner der Krim also gewählt, und auch wenn die Wahlmöglichkeiten auf Grund der etwas merkwürdigen Fragestellung eventuell nicht ganz fair waren, so scheint es dennoch ein recht eindeutiges Votum für einen Beitritt zur Russischen Föderation zu geben. Aber wie das üblicherweise so ist, wenn ein Volk seine Meinung sagt, sind EU und Amerikaner empört und wollen die Wahl nicht anerkennen. So weit, so doof.
Viel interessanter aber ist, daß diese Situation uns Bürgern einmal ermöglicht, zu sehen, wie geschickt wir von den Medien manipuliert werden. Zur Abstimmung auf der Krim findet sich nämlich medienübergreifend der süffisante Hinweis auf die „gläsernen Wahlurnen“, der wohl suggerieren soll, daß die Bewohner, kontrolliert unter den strengen Augen Putins, gar keine Wahl hätten, als pro russisch zu stimmen, wenn sie nach Verlassen des Wahllokals keine Prügel beziehen wollen. Wobei natürlich unerwähnt bleibt, daß man den Wahlzettel vor dem Einwurf ja auch falten kann.
Keinen Hinweis auf die ebenfalls gläsernen Urnen findet sich jedoch im Zusammenhang mit der auch heute stattfindenden Parlamentswahl in Serbien. Deren Urnen sind in der Tagesschau nämlich sehr gut zu sehen. Mit denen hat unsere Journaille aber anscheinend kein Problem!
Also – liebe Journalisten – gebt Euch beim unauffälligen Manipulieren unserer Bevölkerung nächstes Mal gefälligst etwas mehr Mühe, Ihr Schmierfinken!
Das Wahlergebnis der heutigen Kommunalwahlen in Bayern war übrigens – wie so oft – mal wieder für die Tonne.
Ich habe kein Problem mit dem Urteil für Uli Hoeneß. Dreieinhalb Jahre sind ein fein ausbalanciertes Urteil für jemanden, der Steuern in Millionenhöhe hinterzogen und neben der Gefängnisstrafe nun auch noch hohe Nachzahlungen zu verkraften hat.
Was mich stört, ist der Abstand. Zu Urteilen wie dem für den Schläger, der am Berliner Alexanderplatz den jungen Jonny K. grundlos getötet hat. Der hat nämlich lediglich ein Jahr mehr bekommen. Und obwohl er bereits 19 war, wurde er noch nach Jugendstrafrecht verurteilt. Wieso eigentlich? Mit 18 darf er auch schon seinen Führerschein machen, darf wählen, heiraten und als Soldat in fernen Ländern Leute erschießen. Dafür traut man ihm dann schon genügend Reife zu, oder wie?
Was ist nur los mit unserem Rechtssystem?
Auf RTL 2 gibt es die Vorabendserie „Berlin Tag & Nacht“, die man vermutlich zu jenen Sendungen dazuzählen muß, denen nachgesagt wird, daß sie so tun, als sei das Geschehen real, obwohl es aber tatsächlich einem Drehbuch folgt. Und für diese Serie hat man anscheinend all den genetischen Müll und intellektfreien Abschaum übelster Sorte zusammengefegt, der sich in dieser Welt finden ließ. Die Protagonisten sind ausnahmslos derart gestört und unsympathisch, daß zumindest ich es keine 30 Sekunden ertrage, dem Treiben zuzuschauen. Erstaunlicherweise hält sich die Serie bereits seit Jahren, was möglicherweise Rückschlüsse auf eine erfolgreiche Zuschauerquote zuläßt, was wiederum Rückschlüsse auf den Zustand unserer Gesellschaft zuläßt.
Aber all das nur am Rande, der wesentliche Punkt, um den es mir eigentlich geht, ist der, daß ich eine verblüffende Entdeckung gemacht habe: Man kann in diese Serie reinschalten, wann immer man will – ich garantiere, daß es nicht möglich ist, eine Stelle zu treffen, an der gerade gute Laune verbreitet wird. Ausnahmslos immer ist irgendeiner der Vollpfosten gerade damit beschäftigt, irgendjemanden anzukeifen oder sonstwie Stunk zu machen. Wenn junge Leute diese Serie in Dauerschleife sehen und dann auf Grund der schlechten Vorbildwirkung glauben, daß es normal ist, so miteinander umzugehen, dann muß man sich nicht mehr wundern, wenn auf unseren Straßen so ein rauer Umgangston herrscht.
Unfaßbar!
Wer wissen will, wieso er mit seiner Riesterrente ordentlich über den Tisch gezogen wurde und was der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder, Mitglied der Arbeiterklassenverräterpartei SPD damit zu tun hat, sollte mal einen Blick in die Anstalt vom 11. März werfen.
Ich überlege schon seit Wochen, ob ich mir mal die Mühe machen sollte, die politischen Hintergründe der Krise in der Ukraine aufzuschlüsseln, um der schon wieder um sich greifenden antirussischen Hetze in den verlogenen Medien etwas entgegenzusetzen. Aber ein Blick in die Leserkommentare der FAZ zeigt mir, daß das gar nicht nötig ist, weil sich mittlerweile wohl kaum noch jemand für dumm verkaufen läßt und anscheinend weithin bekannt ist, daß die sogenannte – „Revolution“ – in der Ukraine ein vom Westen gesteuerter Putsch ist. Und auch, wenn der Westen dieses Schachspiel nicht nach den Regeln spielt, sondern sich aufführt, wie eine wildgewordene Drecksau, so glaube ich fest daran, daß die Politprofis im Kreml dieses Spiel als Sieger beenden werden, denn die vergangenen Jahre haben immer wieder gezeigt, daß die korrupten Amateure der westlichen Regierungen nicht in der Lage sind, auch nur zwei Züge voraus oder weiter als bis zur nächsten Wahl zu denken. Genau das ist es aber, was Schach ausmacht, die Fähigkeit, strategisch zu handeln. Außerdem hat Rußland nicht nur eine Dame, die mit ihrem ultimativen Bewegungsspielraum das Spiel spannend halten könnte, sondern etwa 10.000, und wenn die sich in Bewegung setzen, verspricht das Spiel, verdammt heiß zu werden!
Deswegen kann ich mich wohl wieder entspannt zurücklehnen, eine Popkorntüte öffnen und knabbernd dabei zusehen, wie Merkel, Obama und all die anderen Witzfiguren jammern und heulen, weil ihr schöner Plan mal wieder nicht so reibungslos funktioniert hat, wie gewünscht, und sie am Ende doch wieder nur winselnd einknicken, sich den entstandenen Scherbenhaufen schönreden und Putin die Hand schütteln, damit er den Gashahn wieder aufdreht. Auch wenn’s vielleicht ein bißchen länger dauert, denn jetzt wird es erst mal wieder Sommer. Einen interessanten Einblick in das Thema Ukraine bietet übrigens dieses Interview mit dem Journalisten Peter Scholl-Latour bei Telepolis.
Ach halt, noch was – fast vergessen: Liebe deutsche Politiker! Solltet Ihr es diesmal doch verbockt haben, aus der Krise entwickelt sich ein Krieg und Ihr ruft die große Mobilmachung aus, dann könnt Ihr Euch schon mal ins Notizbuch schreiben – ich bin dabei! Aber ganz sicher nicht, um Russen zu jagen!
Halt-halt-halt, Momentchen – noch was: Im Gegensatz zu Euren Doktortiteln habe ich meine Schützenschnur garantiert nicht im Lotto gewonnen!

Neulich in der Presse: 90 Prozent der Amerikaner glauben nicht an die Evolution. Kein Wunder, da die Evolution uns ja belehrt, daß wir Menschen uns angeblich ganz am Anfang aus Amöben und Wasserflöhen entwickelt haben, was mich nicht wundern würde. Aber sie lehrt uns auch, daß sich das Leben an veränderte Umweltbedingungen anpassen kann, und das ist ja nun eindeutig totaler Quatsch. Denn wenn das so wäre, dann müßte ja die Inquisition der katholischen Kirche und ihre Hexenverbrennungen im Mittelalter dazu geführt haben, daß Frauen heute feuerfest sind.
Sind sie aber nicht! Probiert’s ruhig aus!
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Angesichts der sich weltweit überschlagenden Ereignisse hat es mir in den letzten Wochen ein wenig die Sprache verschlagen – Schweizer Volksabstimmung und die Hetze der Medien, Demonstrationen in der Ukraine, Winterolympiade und die medienübergreifende, antirussische Propaganda, Genmais in Europa …
Was sich hinter vielen dieser Ereignisse verbirgt, faßt der Ökonom, Jurist und Bundesverdienstkreuzträger Professor Hamer in seinem ausführlichen Artikel „Europa, höre das Schweizer Signal“ eindrucksvoll zusammen. Und ich kann nur jedem empfehlen, ihn sich genau durchzulesen und sich bei der anstehenden Europawahl gut zu überlegen, welche der Parteien ins Rennen geschickt werden soll, damit der Schaden für uns nicht noch größer wird. Denn was die große Koalition aus CDU und SPD dank ihrer Stimmenmehrheit als erstes fertiggebracht hat, spottet jeder Beschreibung.
Man freut sich doch immer wieder über kleine Nettigkeiten und Überraschungen, putzige Geschenke und Neckereien wie angebissene Pausenbrote, die früh die geliebte Ehefrau zubereitet hat, kleine Teddys überall in der Wohnung versteckt, oder die Schnürsenkel der Lieblingsturnschuhe liebevoll verknotet mit denen der Freundin. So hat man immer etwas zum Schmunzeln.
Soeben schaute ich mal routinehalber unter die Motorhaube meines Golfilinchens, und was entdeckte ich da? Eine Taschenlampe, in der Nähe der Windschutzscheibe auf einem Blech liegend. Irgendwann heimlich dort abgelegt, bereiste sie bereits mehr als 1500 Kilometer zusammen mit mir die Welt, wartend auf einen Christoph Columbus, Ferdinand Magellan oder Sunlion Sonniglöw‘ auf Entdeckungsreise. Wenn ich nur wüßte, was mir die Werkstatt damit wohl Nettes mitteilen wollte?

